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Leistungen

Prothetik

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hochwertiger metallfreier Zahnersatz

„Biokompatibilität” bedeutet die Verträglichkeit von zahnärztlichen Werkstoffen im Munde von Patienten. Die Zeiten von Metallen oder gar Quecksilberlegierungen im Zahnersatz oder in Füllungsstoffen sind endgültig vorüber.
Moderne Zahnwerkstoffe bestehen heute aus Vollkeramik (z.B. Zirkonoxid) oder Keramikverstärkte Glasfaserkunststoffe (z.B. Zahnstifte). Neben einer besseren biologischen Verträglichkeit besitzen diese Werkstoffe sehr gute mechanische Eigenschaften und haben ästhetische Vorteile. Da Keramik Lichtdurchlässig ist, wird das Tageslicht weniger resorbiert. Der Zahnersatz wirkt natürlich, ohne die üblichen „schwarzen Kronenränder”‚ auch nach mehreren Jahren unter Funktion im Mund.
Heute können fast alle Rekonstruktionen mittels Zahnersatz im Mund aus diesen „weißen Materialien” gefertigt werden. Von Füllungen über Kronen/Brücken bis hin zu kompliziertem Implantatzahnersatz kann auf den Einsatz von Metallen weitestgehend verzichtet werden. Für eine detaillierte Planung diesbezüglich sprechen Sie uns an.Zuzahlungsfrei und kostengünstig! Sprechen Sie uns an.

Parodontologie

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Parodontitis

Die Parodontitis, eine der häufigsten Erkrankungen im Bereich der Zähne, ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Zu diesem gehört das Zahnfleisch, der Kieferknochen sowie der Band- und Faserapparat zwischen Zahn- und Kieferknochen. Die Erkrankung ist altersunabhängig, kann unterschiedlich schnell fortschreiten und in verschiedenen Schweregraden, an einem oder an mehreren Zähnen, auftreten.

Die Ursache:

Bakterien sind die Ursache für die Parodontitis, genauer die Plaque (der bakterielle Zahnbelag) die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammelt. Wenn diese Bakterien nicht regelmäßig mit Zahnbürste und Zahnseide entfernt werden, kann sich ein harter Belag in Form von Zahnstein bilden. Wenn sich dieser vermehrt, kommt es im Laufe der Zeit zur Rötung, Schwellung, Entzündung und Blutungsneigung des Zahnfleisches. Die Mundhygiene wird dadurch schmerzhaft und möglicherweise vernachlässigt.

Der Verlauf:

Wenn die Entzündung auch auf den Faser- und Bandapparat sowie den Kieferknochen übergegangen ist, führt dies zum Knochenabbau. Das Zahnfleisch geht zurück, die Zähne lockern sich und können ausfallen. Eine Zahnreinigung reicht zur Behandlung einer Parodontitis nicht mehr aus. Eine systematische Parodontalbehandlung in der Zahnarztpraxis ist nötig, um die Entzündung zum Stillstand zu bringen.

Die Behandlung:

Die Parodontalbehandlung hat vor allem ein Ziel: die akuten Entzündungen zum Abklingen zu bringen und ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Dazu werden die bakteriellen Verunreinigungen aus der Zahnfleischtasche entfernt. Der Zahnhalteapparat soll in Form und Funktion so wiederhergestellt werden, dass er sich von dem ursprünglichen nicht unterscheidet. Die gesunde Zahnsubstanz muss möglichst geschont werden.

Die Kosten einer Parodontitis Behandlung:

Die Kosten für die „klassische“ Parodontalbehandlung (Kürettage) werden bei gesetzlich versicherten Patienten von der Krankenkasse übernommen. Die Kostenübernahme muss zuvor bei der Krankenkasse beantragt werden.

Einige begleitende Maßnahmen bei der Parodontalbehandlung sind keine Kassenleistungen:
• Professionelle Zahnreinigung (PZR)
• Speicheltests, mikrobiologische Untersuchungen zur Bestimmung der die Erkrankung auslösenden Bakterien.

Ästhetische Zahnheilkunde

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Wir bieten Ihnen Füllungen aus Komposit. Es handelt sich um eine organische Kunststoffmatrix, die mit anorganischen Füllkörpern versetzt wird. Komposit ist in mehreren Farben erhältlich. Bei sorgfältiger Farbauswahl ist ein Unterschied zu Ihren vorhandenen Zähnen kaum feststellbar.Wir können Ihre Zähne umgestalten: Große Zwischenräume korrigieren, herausgebrochene Ecken ersetzen oder zu kurze Zähne mit Komposit aufbauen.

Prophylaxe

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Indikation

Kaum jemand schafft es, seine Zähne vollständig frei von Belägen (Plaque) zu halten. Die Ablagerungen bestehen aus Milliarden von Bakterien, die in einem regen Stoffwechsel Säuren entwickeln. Die aggressiven Säuren verursachen Karies und lösen Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) bis hin zum Knochenabbau (Parodontitis) aus. Selbst mit gründlicher Zahnpflege schaffen es die meisten Patienten nicht, alle Nischen und Zahnzwischenräume in der Mundhöhle sauber von Bakterien zu halten.

Vorsorge

Eine zusätzliche professionelle Zahnreinigung (PZR) zur Entfernung schädlicher Belege wird empfohlen. Diese Intensivreinigung mit Spezialinstrumenten sollte alle sechs bis zwölf Monate durchgeführt werden. Falls ein kariesaktives Gebiss oder eine parodontale Vorschädigung vorliegt, sollte eine PZR alle drei bis sechs Monate erfolgen.

Ausführung

• Gründliche Untersuchung der Mundhöhle und des Zahnsystems
• Kontrolle der Mundhygienesituation
• evtl. Erhebung der Indizes
• bei Bedarf Beratung zur richtigen Putztechnik der Zähne
• Erstellen eines optimalen Pflegeprogramms
• Schonendes Entfernen aller harten (Zahnstein, Verfärbungen) und weichen (Plaque) Belägen mit Ultraschallgerät bzw. Handinstrumenten
• Glättung und Politur der Kau-und Glattflächen
• Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und Interdentalbürste
• Fluoridierung der Zähne zum Schutz des Zahnschmelzes
• Informationen über Verhaltensmaßnahmen nach der Reinigung

Ziel einer PZR

Die PZR soll Zähne und erreichbare Wurzeloberflächen von harten und weichen Ablagerungen sowie versteckten bakteriellen Belägen befreien. Verfärbungen, die z.B. von Kaffee, Tee oder Zigaretten stammen, werden entfernt. Die Zähne werden an den Glatt- und Kauflächen poliert, um eine Neubildung von Belägen zu erschweren. Abschließend werden die Zähne mit einem Flouridlack versiegelt, der die Oberfläche aushärtet und schützt. Nun ist die Voraussetzung geschaffen, dass der Patient seine Mundhygiene optimal weiterführen kann.

Kosten

Von den gesetzlichen Krankenkassen werden die Kosten für eine PZR nicht übernommen. Manche Zahnzusatzversicherungen bezahlen die PZR teilweise oder vollständig.

Sollten Sie noch Fragen haben, beraten wir Sie gern!

Bleaching

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Durch den natürlichen Alterungsprozess ändert sich die Farbe der Zähne, typische Auslöser für Verfärbungen sind Tabak, Kaffee, Tee, Rotwein und manche Medikamente. Bleaching ist eine professionelle Methode der Zahnaufhellung, die die Farbstoffe zerstört. Das Bleichmittel wird außen, unter Schutz der Umgebung, auf die Oberflächen der Zähne aufgetragen, um die Zahnfarbe insgesamt aufzuhellen.
Unsere Praxis bietet Ihnen ein schonendes und zugleich effektives Bleichen verfärbter Zähne an. Zunächst untersuchen wir den aktuellen Zustand Ihrer Zähne und bestimmen dann eine auf Sie individuell abgestimmte Behandlung hinsichtlich Dauer und Intensität. Bei den meisten Patienten kann eine Zahnaufhellung durchgeführt werden, ausgenommen sind Personen mit sehr großen Zahnschmelzschäden.
Vor dem eigentlichen Bleichen ist unter Umständen eine professionelle Zahnreinigung zu empfehlen, um Beläge und Verfärbungen auf der Zahnoberfläche zu entfernen. Das aufhellende Mittel kann dann noch besser einwirken. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie sich für Bleaching interessieren.

Spezialisiert auf Angstpatienten

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Die Kinderbehandlung erfordert besondere Sorgfalt und Einfühlungsvermögen. Um die kleinen Patienten an einen stressfreien Zahnarztbesuch ohne Angst heranzuführen, nehmen wir uns besonders viel Zeit.Wenn ein Kleinkind frühzeitig an das Geschehen in der Zahnarztpraxis herangeführt wird und es die Redewendung “Angst vorm Zahnarzt” gar nicht erst kennenlernt, wird es die Kontrolluntersuchung durch den Zahnarzt (mindestens 2x jährlich!) als eine Selbstverständlichkeit betrachten.Die Kinder werden bei uns spielerisch an die Untersuchung herangeführt, es wird viel erklärt und die Kinder dürfen alles genau kennen lernen. Das Hauptproblem ist meist die unbewusst übertragene Angst der Eltern auf die Kinder.Hat man selbst große Angst, am besten gar nicht viel erklären und einfach einen Kennlern-Kontroll-Termin vereinbaren. Die meisten Kinder machen mit Neugier und Spaß die Untersuchung mit. Schwierig wird es auch, wenn mit dem Zahnarztbesuch gedroht wird. Die Kinder haben dann natürlich Angst und eine negative Erwartungshaltung.

Kiefergelenkserkrankungen

Der Fachbegriff für eine solche Problematik nennt sich CranioMandibuläre Dysfunktion (CMD). Dies bedeutet eine Fehlregulation der Muskel- und/oder Kiefergelenkfunktionen. Dass heißt, in den meisten Fällen ist eben nicht nur das Kiefergelenk betroffen, sondern auch die Kaumuskulatur, gegebenenfalls sogar umliegende Strukturen. Entsprechend können Beschwerden auch an diesen auftreten. Selten sind es Schmerzen im Kiefergelenk als solches. Dieses macht eher durch ein Knacken beim Öffnen oder Schließen des Mundes auf sich aufmerksam. Häufige Symptome sind dagegen eher Verspannungen im Hals-, Schulter- oder Rückenbereich oder wiederkehrende Kopfschmerzen. Auch Ohrprobleme können aufgrund der Nähe zum Kiefergelenk ihre Ursache in einer CMD haben.

Symptome

  • starke Kopfschmerzen
  • Kiefergelenkgeräusche
  • Eingeschränkte Unterkieferbewegungen
  • Überbeweglichkeit des Unterkiefers
  • Gelenkentzündung (Arthritis)
  • Nächtliches Zähneknirschen oder Pressen
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)

Therapie

Die angefertigte Schiene dient zur Wiederherstellung der Balance der Kiefergelenke und zur Linderung der Beschwerden. Die Schiene wird überwiegend nachts getragen. Je nach Art und Schwere der

Kiefergelenkserkrankung kann die Schienentherapie im Einzelnen ergänzt werden durch:

  • Physikalische Therapie (Wärme/Kälte)
  • Medikamente (Entzündungshemmer)
  • Physiotherapie
  • psychosomatische Therapie
  • weiterführende Maßnahmen (Einschleiftherapie, Zahnersatz, Kieferorthopädie)